„Gelebtes Kulturerbe“ – Revitalisierung von Schlossruinen
Archiv 2021
»Gelebtes Kulturerbe« – praktische denkmalpflegerische Aneignung eines gemeinsamen Kulturerbes im deutsch-polnischen Grenzraum
Spring-School vom 23. bis zum 29.3.2021 auf Schloss Muhrau/Morawa, Schlesien
Die Werkstatt beschäftigt sich mit einem in Europa einmaligen Landschafts- und Kulturensemble, das sich durch die Dichte an Schlössern und Herrenhäuern in einem besonders reizvollen Natur- und Grenzraum auszeichnet.
Inhalte der einwöchigen Bauhütte sind methodische Schulung in Baugeschichte, Stilkunde und historischer Materialverwendung sowie praktische, nichtinvasive Bauuntersuchung an und Entwurf von adäquaten, innovativen Nutzungskonzepten für bestandsgefährdete Schlösser und Herrenhäuser in Schlesien
Ziel ist es, dieses bauliche Erbe Schlesiens als schützenswertes Zeugnis der gemeinsamen europäischen Kulturgeschichte zu verstehen, die für die Erhaltung relevanten Aufgaben zu erkennen und zur Identifikation mit der Region beizutragen.
Für jeweils vierköpfige Teams hat Werkstattleiter Arne Franke, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, vier Schlösser/Untersuchungsobjekte ausgewählt, für die historische und architekturgeschichtliche Analysen sowie zukünftige Nutzungsideen entwickelt werden sollen. Die Ergebnisse werden in einer illustrierten Broschüre zusammengefasst.
Die Unterbringung der Teilnehmer der Werkstatt erfolgt im Schloss Muhrau/Morawa, selbst ein Beispiel für eine gelungene Restaurierung und Wiedernutzung eines niederschlesischen Baudenkmals. Von dort aus werden die ausgewählten Objekte besucht und erkundet.

Penkendorf/Panków (PL) | Schloss um 1910 – Fotograf Robert Weber, Dresden 
Penkendorf/Panków (PL) | Renaissancezeitliches Gewölbe im Erdgeschoss 
Penkendorf/Panków (PL) | Kellergeschoss 
Penkendorf/Panków (PL) | Binnengliederung 
Penkendorf/Panków (PL) | Hauptfassade 
Laasan/Łażany (PL) | Schloss um 1910 – Fotograf Robert Weber, Dresden 
Laasan/Łażany (PL) | Nordwestansicht 
Laasan/Łażany (PL) | Südfassade 
Laasan/Łażany (PL) | Nordostansicht 
Laasan/Łażany (PL) | Barockes Hauptportal 
Laasan/Łażany (PL) | Gewölberaum im Erdgeschoss 
Laasan/Łażany (PL) | Gewölberaum im Erdgeschoss 
Laasan/Łażany (PL) | Heute verlorene Inschrift aus dem 16. Jahrhundert (2004) 
Habendorf/Owiesno (PL) | Schloss um 1910 – Fotograf Robert Weber, Dresden 
Habendorf/Owiesno (PL) | Blick zur Hofanlage und der Schlossruine 
Habendorf/Owiesno (PL) | Zufahrt zum Schlossgelände mit Wirtschaftsgebäuden 
Habendorf/Owiesno (PL) | Renoviertes Protal zur Hofanlage 
Habendorf/Owiesno (PL) | Westfassade 
Habendorf/Owiesno (PL) | Ostfassade 
Habendorf/Owiesno (PL) | Barockes Gärtnerhaus 
Raudnitz/Rudnica (PL) | Schloss um 1910 
Raudnitz/Rudnica (PL) | Schloss 
Raudnitz/Rudnica (PL) | Schloss 
Raudnitz/Rudnica (PL) | Renaissancezeitliche Sgraffitodekoration und Türgewände 
Raudnitz/Rudnica (PL) | Renaissancezeitliches Gewölbe im Erdgeschoss 
Raudnitz/Rudnica (PL) | Binnengliederung 
Muhrau/Morawa | Anstelle eines schlichten Sommersitzes der Benediktinerinnen von Striegau/Strzegom ließ der aus einer Unternehmerfamilie stammende Eduard von Kramsta 1873 einen repräsentativen Schlossbau errichten, der seit den frühen 1990er Jahren eine Bildungsstätte und einen caritativen Kindergarten beherbergt.
Informationen:
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Str. 135
14467 Potsdam
Tel.: 0331/200980
Publikation
Bericht Ariane Afsari
Ankündigung
